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Resturlaub


Resturlaub


Wie viele verbleibende Urlaubstage haben Sie?

Soll der Resturlaub genommen oder vergütet werden?
Urlaub nehmen

Wann ist Ihr letzter Arbeitstag unter Berücksichtigung der beantragten Urlaubstage? Nach Ihren Angaben endet Ihr Vertrag am 23. November 2021.


Häufig gestellte Fragen
Muss man seinen Resturlaub vor der Beendigung des Arbeitsvertrages nehmen?Soweit zeitlich möglich, muss der Arbeitnehmer den Resturlaub (verbleibende Urlaubstage) vor der Beendigung des Arbeitsvertrages nehmen.

Wenn der Arbeitnehmer seinen Urlaub gar nicht oder nur zum Teil nehmen kann, müssen die verbleibenden Urlaubstage abgegolten werden, d.h. der Arbeitgeber muss ihm für die verbleibenden Urlaubstage ein Urlaubsentgelt zahlen, § 7 Abs. 4 BUrlG.


Ihre Kündigung durch Arbeitnehmer

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Frau __________________
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__________, den 26. Oktober 2021


Kündigung meines Arbeitsvertrages

Sehr geehrte Frau ________,

hiermit kündige ich das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis vom 26. Oktober 2021 unter Einhaltung der maßgeblichen gesetzlichen Kündigungsfrist von vier Wochen ordentlich und fristgerecht zum 26. Oktober 2021, hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Mir steht noch 1 Tag Urlaub zu, den ich hiermit beantrage. Unter Berücksichtigung des beantragten Urlaubs ist der 26. Oktober 2021 mein letzter Arbeitstag.

Bitte senden Sie mir meine Arbeitspapiere sowie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis an die oben aufgeführte Adresse.

Bitte bestätigen Sie mir schriftlich den Erhalt meiner Kündigung sowie das Datum, an dem der Arbeitsvertrag endet.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die bisherige Zusammenarbeit und wünsche Ihnen und Ihrem Unternehmen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

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Kündigung durch Arbeitnehmer

Andere Bezeichnungen:

Kündigung durch Arbeitnehmer ist auch unter folgenden Namen bekannt:

  • Arbeitnehmerkündigung
  • Kündigung des Arbeitsvertrages durch den Arbeitnehmer
  • Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer
  • Kündigung für Arbeitnehmer
  • Arbeitnehmer-Kündigung

Was ist eine Kündigung?

Eine Kündigung ist eine einseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Arbeitnehmer oder Arbeitgeber kann den Arbeitsvertrag kündigen. Dieses Kündigungsschreiben von RECHTSDOKUMENTE ist für Arbeitnehmer gültig.

Bedarf eine Kündigung des Arbeitsvertrages einer bestimmten Form?

Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen. Eine Kündigung durch Fax, E-Mail oder SMS ist also unwirksam.

Sie müssen Ihr Kündigungsschreiben eigenhändig durch Namensunterschrift unterzeichnen. Es muss dabei erkennbar sein, dass es sich um den vollen Namenszug handelt. Die Unterschrift muss zudem unterhalb des Textes des Kündigungsschreibens stehen.

Muss der Arbeitnehmer einen Grund für die Kündigung angeben?

Nein, der Arbeitnehmer ist nicht verpflichtet, einen Kündigungsgrund in seinem Kündigungsschreiben anzugeben, egal, ob er ordentlich oder fristlos kündigt. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung muss der Arbeitnehmer jedoch einen wichtigen Grund haben, seinen Arbeitsvertrag zu kündigen, auch wenn dieser Grund im Kündigungsschreiben nicht genannt werden muss.

Mit dem Kündigungsschreiben von RECHTSDOKUMENTE können Sie entweder eine ordentliche oder eine außerordentliche Kündigung erstellen.

Was ist eine ordentliche Kündigung?

Für eine ordentliche Kündigung ist kein Kündigungsgrund erforderlich. Der Arbeitnehmer hat die Schriftform und die Kündigungsfrist einzuhalten.

Was ist eine außerordentliche Kündigung?

Bei einem schwerwiegenden Verstoß des Arbeitgebers gegen den Arbeitsvertrag, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist unzumutbar macht, kann der Arbeitnehmer den Arbeitsvertrag (aus wichtigem Grund) mit sofortiger Wirkung beenden.

Diese Kündigung ist als außerordentliche oder fristlose Kündigung bekannt, sie muss innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnisnahme der der Kündigung zugrunde liegenden Tatsachen beim Arbeitgeber zugehen.

Muss der Arbeitnehmer vor der außerordentlichen Kündigung immer den Arbeitgeber abmahnen?

Ob vor einer außerordentlichen Kündigung eine Abmahnung ausgesprochen werden muss, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Eine Abmahnung soll dem Arbeitgeber die Möglichkeit geben, die Umstände gegebenenfalls zu ändern.

Sie sollten sich an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Frage wenden, ob in Ihrem Fall eine Abmahnung erforderlich ist oder ob Sie ohne vorherige Abmahnung fristlos kündigen können.

Warum ist das Datum der außerordentlichen Kündigung wichtig?

Eine außerordentliche Kündigung kann nur innerhalb einer zweiwöchigen Erklärungsfrist ausgesprochen werden (§ 626 Abs. 2 BGB).

Diese Frist beginnt zu laufen, sobald der Arbeitnehmer vom Kündigungsgrund erfährt, wobei der Tag der Kenntniserlangung nicht mitgezählt wird.

Eine Kündigung, die erst nach Ablauf dieser Frist ausgesprochen wird (beim Arbeitgeber zugeht), ist unwirksam.

Wann endet das Arbeitsverhältnis?

Bei einer ordentlichen Kündigung endet der Arbeitsvertrag nach Ablauf der Kündigungsfrist.

Bei einer außerordentlichen Kündigung endet der Arbeitsvertrag mit sofortiger Wirkung nach dem Zugang der Kündigung beim Arbeitgeber.

Was ist eine Kündigungsfrist?

Eine Kündigungsfrist ist der Zeitraum, den Sie beachten müssen, um einen Vertrag ordentlich zu kündigen, d.h. wenn kein Grund zur außerordentlichen Kündigung vorliegt. Die Kündigungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung beim Arbeitgeber zu laufen.

Es gibt gesetzliche, tarifvertragliche und vertragliche Kündigungsfristen.

Das Kündigungsschreiben muss beim Arbeitgeber vor dem Beginn der anwendbaren Kündigungsfrist zugehen, denn Kündigungsfristen sind Ausschlussfristen.

Wie wird die gesetzliche Kündigungsfrist berechnet?

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt vier Wochen. Unter Einhaltung dieser Frist können Sie Ihren Arbeitsvertrag zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats ordentlich kündigen (§ 622 Abs. 1 BGB). Sie können kein anderes Kündigungsdatum festlegen, es sei denn dies ist im Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart worden. Vier Wochen sind nicht ein Monat, sondern genau 28 Tage.

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Kündigungsfrist berechnen sollen, lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten.

Als Faustregel gilt Folgendes:

1) um das Arbeitsverhältnis zum 15. des Folgemonats zu kündigen, muss die Kündigung

    a) bei einem Monat mit 31 Tagen spätestens am 18. des jeweiligen Monats,

    b) bei einem Monat mit 30 Tagen spätestens am 17. des jeweiligen Monats,

    c) im Februar spätestens am 15. Februar bzw. im Schaltjahr am 16. Februar

beim Arbeitgeber zugehen;

2) um das Arbeitsverhältnis zum Ende eines Kalendermonats zu kündigen, muss die Kündigung

    a) bei einem Monat mit 31 Tagen am 03. des jeweiligen Monats,

    b) bei einem Monat mit 30 Tagen am 02. des jeweiligen Monats,

    c) bei Kündigung zum 28. bzw. 29. Februar am 31. Januar bzw. 01. Februar entsprechend

beim Arbeitgeber zugehen.

Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, gilt die Kündigung als zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt ausgesprochen

Was passiert mit dem Resturlaub (verbleibende Urlaubstage) bei einer Kündigung?

Soweit zeitlich möglich, muss der Arbeitnehmer den Resturlaub (verbleibende Urlaubstage) vor Beendigung des Arbeitsvertrages nehmen.

Kann der komplette Resturlaub nicht mehr gewährt werden, muss der Arbeitgeber ihn abgelten, d.h. auszahlen, § 7 Abs. 4 BUrlG.

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