Schuldanerkenntnis

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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Darlehensvertrag und einem Schuldanerkenntnis?Ein Darlehensvertrag ist ein Vertrag mit beidseitigen Verpflichtungen. Er begründet die Pflicht des Darlehensgebers, einen Geldbetrag an den Darlehensnehmer zu überlassen, und die Pflicht des Darlehensnehmers, diesen Geldbetrag später zurückzuzahlen. Der Darlehensvertrag regelt die Konditionen, zu denen dies geschehen soll, z.B. die Zahlungsfrist(en), die Tilgungsraten und die Verzinsung.

Ein Schuldanerkenntnis ist dagegen eine Anerkennung einer bestehenden Schuld, z.B. aus einem Kaufvertrag oder aus einem Darlehensvertrag. Das Schuldanerkenntnis muss schriftlich erfolgen, eine mündliche Vereinbarung reicht nicht aus. Im Schuldanerkenntnis können auch Rückzahlungsmodalitäten geregelt werden.
Ist dieser Darlehensvertrag für Verbraucherdarlehen geeignet?Nein, der Darlehensvertrag von RECHTSDOKUMENTE ist nicht für Verbraucherdarlehen geeignet.

Ein Verbraucherdarlehen liegt vor, wenn ein Unternehmer ein Darlehen an einen Verbraucher gewährt. Auf Verbraucherdarlehen finden aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit von Verbrauchern spezielle Schutzvorschriften des BGB (§ 491 ff. BGB) Anwendung.

Die von RECHTSDOKUMENTE angebotene Vertragsvorlage kann für folgende Vertragskonstellationen genutzt werden:

- Darlehensgeber und Darlehensnehmer sind Verbraucher
- Darlehensgeber und Darlehensnehmer sind Unternehmer
- Darlehensgeber ist Verbraucher, Darlehensnehmer ist Unternehmer.


Ihr Schuldanerkenntnis

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Seite von

SCHULDANERKENNTNIS

zwischen


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ausgewiesen durch Personalausweis / Reisepass Nr. _____________________________________
ausgestellt am: _____________________________________
ausgestellt durch: _____________________________________

- nachfolgend „Schuldner“ genannt -

und


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- nachfolgend „Gläubiger“ genannt -

  1. Hiermit erkennt der Schuldner zur selbstständigen Begründung der Zahlungsverpflichtung und unter Ausschluss jeglicher bekannter oder für möglich erachteter Einwendungen gegen die durch diesen Vertrag begründete Forderung an, dass er dem Gläubiger einen Betrag in Höhe von _____________ € (nachfolgend der „Schuldbetrag“) zuzüglich Zinsen in Höhe von _______ Prozent pro Jahr (Sollzins) seit dem 23. Juni 2021 (nachfolgend die „Vertragszinsen“) schuldet.
  2. Der Schuldner hat den Schuldbetrag am 23. Juni 2021 an den Gläubiger in bar zurück zu zahlen, ohne dass es einer Zahlungsaufforderung bedarf.
  3. Die Zinsen sind wöchentlich, jeweils am Mittwoch, erstmals eine Woche nach dem 23. Juni 2021, zur Zahlung fällig und an den Gläubiger in bar zu zahlen. Wenn der Schuldbetrag vor dem Ablauf einer Woche seit der letzten Vertragszinszahlung zur Zahlung fällig ist, sind die bis zum Fälligkeitsdatum des Schuldbetrags aufgelaufenen Vertragszinsen zusammen mit dem zurückzuzahlenden Schuldbetrag zu entrichten.
  4. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlungen ist der Erhalt des Geldes durch den Gläubiger maßgeblich.
  5. Gerät der Schuldner mit der Zahlung ganz oder teilweise in Verzug, ist der fällige Schuldbetrag für die Zeit des Verzugs mit einem Zinssatz von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz pro Jahr (nachfolgend der „Verzugszinssatz“) zu verzinsen, ohne dass es einer Mahnung bedarf.
  6. Der Schuldner ist darüber hinaus zum Ersatz aller dem Gläubiger aufgrund des Zahlungsverzugs entstandenen Schäden, einschließlich aber nicht beschränkt auf die zur Durchsetzung seiner Rechte aus diesem Schuldanerkenntnis erforderlichen Rechtsverfolgungskosten, verpflichtet.
  7. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Schuldners darf der Gläubiger die Forderung aus diesem Schuldanerkenntnis nicht an Dritte abtreten.
  8.     
  9. Dieses Schuldanerkenntnis unterliegt ausschließlich materiellem Sachrecht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung der Regeln des internationalen Privatrechts ist ausgeschlossen, soweit sie zu einer Anwendung ausländischen Sachrechts führen würde.
  10. An diesem Schuldanerkenntnis ist kein Verbraucher beteiligt. Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Schuldanerkenntnis oder über seine Gültigkeit ist, soweit nicht gesetzlich zwingend etwas anderes bestimmt ist, als ausschließlicher Gerichtsstand __________________________________________ vereinbart.
  11. Änderungen und Ergänzungen dieses Schuldanerkenntnisses bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
  12. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Schuldanerkenntnisses unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Schuldanerkenntnisses im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen dem von den Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommen. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich das Schuldanerkenntnis als lückenhaft erweist.
  13. Die in diesem Schuldanerkenntnis getroffenen Regelungen sind abschließend. Mündliche oder schriftliche Nebenabreden wurden nicht getroffen.
                                        , den
(Ort, Datum)
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(Unterschrift des Schuldners)
_______________________________
(Unterschrift des Gläubigers)
©2002-2021 RECHTSDOKUMENTE (Sequiter Inc.)

Schuldanerkenntnis

Was ist ein Schuldanerkenntnis?

Ein Schuldanerkenntnis ist ein einseitig verpflichtender schuldrechtlicher Vertrag nach § 781 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), durch den der Schuldner gegenüber seinem Gläubiger das Bestehen einer Schuld anerkennt. Mit Abgabe eines Anerkenntnisses beginnt die Verjährung des zu Grunde liegenden Anspruchs nach § 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB erneut.

Ein Schuldanerkenntnis bedarf zur Wirksamkeit der Schriftform. Wenn eine strengere Form, wie z.B. notarielle Beurkundung, für das Schuldverhältnis vorgeschrieben ist, dessen Bestehen durch das Schuldverhältnis anerkannt werden soll, bedarf auch das Schuldanerkenntnis zur Wirksamkeit dieser strengeren Form. Wird das Schuldanerkenntnis notariell beurkundet, kann es all Vollstreckungstitel gelten.

Ein Schuldanerkenntnis ist ein Vertrag und muss als solcher von beiden Vertragsparteien unterzeichnet werden, Unterschrift des Schuldners alleine reicht nicht aus.

Ein Schuldanerkenntnis kann neben der Bestätigung der Schuld auch eine Zahlungsvereinbarung beinhalten. Die Rückzahlung der Schuld kann entweder als Gesamtsumme oder in Raten vereinbart werden, deren Höhe und Häufigkeit Sie bestimmen können.

Bei der Vereinbarung der Vertragszinsen ist darauf zu achten, dass der Zinssatz im Vergleich zum aktuell marktüblichen Zins nicht deutlich überhört ist. Denn bei einem auffälligen Missverhältnis zwischen dem Schuldbetrag und dem Rückzahlungsbetrag könnte der vereinbarte Zinssatz nichtig sein (Stichwort Zinswucher). Auffälliges Missverhältnis ist gegeben, wenn der vertragliche Zinssatz doppelt so hoch ist wie der vergleichbare Marktzins, sprich wenn die relative Zinsdifferenz 100 % beträgt (z.B. 8 % gegenüber marktüblichen 4 %). Wenn die relative Zinsdifferenz 100 % nicht erreicht hat, kann trotzdem ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vorliegen, und zwar wenn der Vertragszins den Marktzins absolut um mindestens 12 Prozentpunkte übersteigt.

Konstitutive und deklaratorische Schuldanerkenntnisse

Es wird zwischen einem konstitutiven (abstrakten) und einem deklaratorischen (kausalen) Schuldanerkenntnis unterschieden. Ob ein konstitutives oder ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis vorliegt, wird durch Auslegung der Vereinbarung ermittelt. Maßgeblich ist vor allem der Wille der Parteien, der mit dem Anerkenntnis verfolgte Zweck, die beidseitige Interessenlage und die allgeneine Verkehrsanschauung über die Bedeutung des Schuldanerkenntnisses.

Ein konstitutives (abstraktes) Schuldanerkenntnis schafft eine neue, von dem ursprünglichen Schuldgrund losgelöste Verpflichtung des Schuldners, auch wenn der ursprüngliche Anspruch nicht mehr besteht oder nicht mehr durchsetzbar ist oder sich gegen einen Dritten richtet. Daher deutet es auf konstitutives Schuldanerkenntnis hin, wenn der Schuldgrund nicht genannt ist.

Ein deklaratorisches (kausales) Schuldanerkenntnis bestätigt dagegen eine bereits bestehende Schuld und begründet keine neue. Es soll den Vertragsparteien helfen, ein bestehendes Schuldverhältnis dem Streit oder Ungewissheit zu entziehen, und schließt für die Zukunft Einwendungen rechtlicher oder tatsächlicher Art gegen die anfängliche Forderung aus. Benennung des Schuldgrundes im Schuldanerkenntnis deutet auf ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis hin.

Wofür kann das Schuldanerkenntnis von RECHTSDOKUMENTE verwendet werden?

Mithilfe unseres Vertragsgenerators können Sie ein Schuldanerkenntnis schnell und sicher online erstellen. Unser Schuldanerkenntnis ermöglicht es Ihnen, wesentliche Vertragsbestandteile nach Ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten. Es unterliegt deutschem Recht, ist flexibel gestaltet und bietet mehrere Optionen zu Ihrer Auswahl.

Das Schuldanerkenntnis von RECHTSDOKUMENTE kann für konstitutive (abstrakte) sowie deklaratorische (kausale) Schuldanerkenntnisse verwendet werden.

Ihnen steht eine Ratenzahlungsvereinbarung zur Auswahl, so dass Sie ganz einfach bestimmen können, wie die anerkannte Schuld zu begleichen ist. Geregelt werden können die Höhe der einzelnen Ratenzahlungen, ihre Häufigkeit und in welchem Zeitrahmen die Zahlungen erbracht werden sollen.

Das Dokument ist mit einem Rechner ausgestattet, der ganz bequem für Sie gleichbleibende Tilgungsraten ausrechnet. Sie brauchen nur den Schuldbetrag, die Zinshöhe, die Zahlungshäufigkeit und den ersten und den letzten Zahlungstermin auszuwählen.

Unser Schuldanerkenntnis ist flexibler als ein Mustervertrag, ein Vordruck, ein Formular oder eine Vorlage. Es lässt sich einfach durch Beantworten von einigen Fragen online ausfüllen und individualisieren. Sie haben dadurch die Möglichkeit, ein Schuldanerkenntnis an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Sie können Ihre Dokumente bequem online speichern und später einsehen und bearbeiten.

Folgende Bestandteile hat das Schuldanerkenntnis von RECHTSDOKUMENTE:

Ein Dokumentenname ist ein Rechtsdokument, das ...

  • Vertragsparteien (Schuldner und Gläubiger)
  • Geschuldeter Betrag
  • Optional Schuldgrund
  • Optional Verzinsung
  • Rückzahlungsmodalitäten (zur Auswahl Einmalzahlung oder wöchentliche, monatliche oder jährliche Zahlungen)
  • Optional vorzeitiges Tilgungsrecht
  • Verzugszinsen
  • Optional Abtretungsverbot
  • Optional Gerichtsstandsvereinbarung (wenn beide Parteien Unternehmer sind)
  • Optional zusätzliche Klauseln

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