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In einer Patientenverfügung halten Sie Ihre medizinischen Behandlungswünsche fest für den Fall, dass Sie diese einmal nicht mehr selbst mitteilen können.



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Patientenverfügung
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PATIENTENVERFÜGUNG


Ich, _________________________ _________________________,
geboren am __________ in ____________________________,
wohnhaft in ____________________________ __________, ____________________________ ______________________________,

verfasse diese Patientenverfügung für den Fall, dass ich aufgrund von Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinstrübung in einen Lebenszustand gerate, in dem ich meine Urteils- und Entscheidungsfähigkeit verloren habe und nicht mehr in der Lage sein werde, meinen Willen bezüglich meiner medizinischen Versorgung und Behandlung zu bilden oder verständlich zu äußern. Ich erwarte, dass sich alle Beteiligten bei ihren Entscheidungen an diese Patientenverfügung halten.

Mit dieser Patientenverfügung widerrufe ich alle bisher errichteten Patientenverfügungen.

  • Anwendungsbereich

  • Meine Patientenverfügung soll in folgender/n Situation/en gelten:
            
  • Ermittlung meines mutmaßlichen Willens

  • Wenn ein in dieser Patientenverfügung nicht konkret geregelter, mit den vorbezeichneten Situationen vergleichbarer Lebenszustand eintritt, wünsche ich, dass mein mutmaßlicher Wille möglichst im Konsens aller Beteiligten ermittelt wird. Dafür soll diese Patientenverfügung als Richtschnur maßgeblich sein.

  • Medizinische Maßnahmen

  • In den unter § 1 aufgeführten Situationen erwarte ich, dass folgende Maßnahmen realisiert werden:

    1. Schmerz- und Symptombehandlung

      Ich wünsche eine fachgerechte Schmerz- und Symptombehandlung, jedoch keine Behandlung mit bewusstseinsdämpfenden Mitteln zur Beschwerdenlinderung.

    2. Künstliche Ernährung

      Ich wünsche, dass eine künstliche Ernährung begonnen oder weitergeführt wird, um damit mein Leben zu verlängern.

    3. Künstliche Flüssigkeitszufuhr

      Ich wünsche, dass eine künstliche Flüssigkeitszufuhr begonnen oder weitergeführt wird, um damit mein Leben zu verlängern.

    4. Künstliche Beatmung

      Ich wünsche eine künstliche Beatmung, falls dies mein Leben verlängern kann.

    5. Dialyse

      Ich wünsche eine künstliche Blutwäsche (Dialyse), falls dies mein Leben verlängern kann.

    6. Antibiotika

      Ich wünsche die Gabe von Antibiotika, falls dies mein Leben verlängern kann.

    7. Blut bzw. Blutbestandteile

      Ich wünsche die Gabe von Blut oder Blutbestandteilen, falls dies mein Leben verlängern kann.

    8. Kreislaufstabilisierende Medikamente

      Ich wünsche die Gabe von kreislaufstabilisierenden Medikamenten, falls dies mein Leben verlängern kann.

    9. Wiederbelebung

      Ich wünsche Versuche der Wiederbelebung mit dem Ziel, mein Leben zu verlängern.

    10. Weitere medizinische Maßnahme

      Ich wünsche Durchführung folgender weiterer medizinischer Maßnahme:   

    11. Untersagte medizinische Maßnahme

      Ich untersage Durchführung folgender medizinischer Maßnahme:   

  • Behandlungsort und Beistand

  • Im Folgenden verfüge ich über den gewünschten Aufenthaltsort und Beistand, wenn ich mich im Sterbeprozess befinde.

    1. Ich möchte zu Hause bzw. in vertrauter Umgebung sterben, wenn dies möglich ist.
    2. Ich möchte keinen Beistand.
  • Weitere grundsätzliche Bestimmungen

  • Weitere Punkte, die mir wichtig sind, bestimme ich im Folgenden.

    1. Ich entbinde die mich behandelnden Ärztinnen und Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber folgender Person: _________________________.
    2. Ich erwarte, dass der in meiner Patientenverfügung geäußerte Wille zu bestimmten ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten und dem Behandlungsteam befolgt wird.
    3. Sollte eine Ärztin oder ein Arzt oder das Behandlungsteam nicht bereit sein, meinen in dieser Patientenverfügung geäußerten Willen zu befolgen, erwarte ich, dass für eine anderweitige medizinische und/oder pflegerische Behandlung gesorgt wird.
  • Ärztliche Aufklärung

  • Ich wurde bei der Erstellung meiner Patientenverfügung durch folgende Ärztin/ folgenden Arzt beraten und aufgeklärt:
    ____________________________
    ____________________________
    ____________________________
  • Wichtige Dokumente als Ergänzung zu dieser Patientenverfügung

  • Ich habe folgende weitere Vorsorgeregelung(-en) getroffen:

    Ich habe eine Betreuungsverfügung zur Auswahl eines Betreuers erstellt. Sie wird an folgendem Ort aufbewahrt:  

    Den Inhalt dieser Patientenverfügung habe ich mit dem von mir gewünschten Betreuer _________________________ _________________________ besprochen.

  • Gültigkeit

  • Im Folgenden treffe ich Entscheidungen zur Gültigkeit dieser Verfügung.

    1. Diese Patientenverfügung gilt solange, bis ich sie widerrufe.
    2. Mir ist die Möglichkeit der jederzeitigen Änderung und des jederzeitigen Widerrufs meiner Patientenverfügung bekannt.
    3. Wenn ich meine Patientenverfügung nicht widerrufen habe, wünsche ich nicht, dass mir in der konkreten Anwendungssituation eine Änderung meines Willens unterstellt wird.
  • Unterschrift

  • Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich mir der Inhalte und Konsequenzen meiner Entscheidungen in der vorliegenden Patientenverfügung bewusst bin. Ich befinde mich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und habe diese Verfügung eigenverantwortlich und ohne äußeren Druck erstellt.

                                        , den
(Ort, Datum)
_______________________________
(Unterschrift)
  • Bestätigung der Unterschrift durch einen Zeugen

    Hiermit bestätige ich, _________________________, wohnhaft in ____________________________, ____________________________, dass diese Patientenverfügung von der Verfasserin selbst unterschrieben wurde. Außerdem bestätige ich, dass die Verfasserin zum Zeitpunkt ihrer Unterschrift nach meiner Wahrnehmung einwilligungsfähig war.


    _________________________________________________
    (Ort, Datum)


    _________________________________________________
    (Unterschrift)

Patientenverfügung
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Letzte Aktualisierung am 29. Juni 2026
Keine juristischen Vorkenntnisse notwendig

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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Patientenverfügung?

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Eine Patientenverfügung ist ein schriftliches Dokument, mit dem Sie vorsorglich festlegen, ob und in welchem Umfang Sie in medizinische Behandlungen oder pflegerische Maßnahmen einwilligen oder diese ablehnen, wenn Sie selbst nicht mehr einwilligungsfähig sind.

Für den Fall einer solchen Einwilligungsunfähigkeit erklären Sie in einer Patientenverfügung, welche medizinischen Maßnahmen in bestimmten Situationen durchzuführen und welche zu unterlassen sind. Dabei geht es insbesondere um Situationen (z. B. unheilbare Krankheit, schwerer Unfall, Demenz, Wachkoma), in denen über die Anwendung lebensverlängernder Maßnahmen (z. B. künstliche Ernährung und/oder Beatmung) entschieden werden muss. 

Wozu brauche ich eine Patientenverfügung?

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Eine Patientenverfügung für jede Person sinnvoll und wichtig.

Mit einer Patientenverfügung sorgen Sie vor für den eventuell einmal eintretenden Fall, dass Sie medizinisch behandelt werden müssen und aufgrund Ihres geistigen oder körperlichen Zustands Ihre eigenen medizischen Behandlungswünsche nicht mehr selbst mitteilen können.

Die Patientenverfügung stellt Ihren persönlichen Willen in den Mittelpunkt und ist für Betreuer, Bevollmächtigte, Ärztinnen und Ärzte sowie Gerichte verbindlich, sofern sie konkrete Behandlungssituationen eindeutig regelt.

Es können jederzeit Situationen eintreten, in denen man nicht mehr einwilligungsfähig ist und medizinisch behandelt werden muss. Betroffen sein können nicht nur ältere Menschen, etwa bei einem Schlaganfall. Auch jüngere Menschen können, beispielsweise durch einen Unfall, körperlich und geistig so beeinträchtigt werden, dass sie nicht mehr selbst entscheiden können.

Was kostet die Erstellung meiner Patientenverfügung?

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Wir von Rechtsdokumente.de sind stolz darauf, Ihnen hochwertige, von erfahrenen Juristen erstellte, interaktiv anpassbare Mustervorlagen für Ihre maßgeschneiderten Dokumente anzubieten - verständlich aufbereitet und zu attraktiven Preisen.

Für Ihre individuelle Patientenverfügung haben Sie die Wahl zwischen den folgenden Lizenzoptionen:

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Probeabo*

0 € für 1 Woche, danach 39 € / Monat

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Einzellizenz

19 € einmalig ohne weitere Verpflichtungen 

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Jahresabo*

96 / Jahr mit jährlicher Vorauszahlung

*Mit unseren Abos erhalten Sie zusätzlich zu Ihrer Patientenverfügung Zugriff auf über 60 weitere Dokumentenvorlagen, u. a. für Vorsorgevollmachten, Testamente und andere Vollmachten. 

Was passiert, wenn ich keine Patientenverfügung habe?

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Eine Patientenverfügung stellt sicher, dass Ihr Wille auch dann beachtet wird, wenn Sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen oder äußern können. Ohne Patientenverfügung müssen Ärzte, Angehörige oder ein gerichtlich bestellter Betreuer Ihren mutmaßlichen Willen ermitteln, was nicht immer eindeutig möglich ist.

Mit einer Patientenverfügung können medizinische Entscheidungen schneller, klarer und in Ihrem Sinne getroffen werden. Dadurch lassen sich Unsicherheiten, Verzögerungen und mögliche Konflikte vermeiden.

Was ist bei einer Patientenverfügung zu beachten?

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Damit Ihre Patientenverfügung für Betreuer, Bevollmächtigte, Ärztinnen und Ärzte sowie Gerichte verbindlich ist, müssen die Behandlungssitutionen, in den die Patientenverfügung gelten soll, konkret geregelt sein.

Eine isolierte pauschale Formulierung wie z. B. „Ich wünsche keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ ist keine hinreichend konkrete Behandlungsentscheidung. Um wirksam zu sein, muss sie konkretisiert werden. Dies kann durch die Benennung bestimmter medizinischer Maßnahmen oder die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen erfolgen.

Unser Online-Fragebogen führt Sie deshalb Schritt für Schritt durch die relevanten Entscheidungen. Dabei werden Ihre Angaben so erfasst, dass die daraus erstellte Patientenverfügung konkrete Behandlungssituationen und medizinische Maßnahmen berücksichtigt. So entsteht ein Dokument, das Ihren Willen möglichst eindeutig wiedergibt und später weniger Auslegungsspielraum lässt.

Das unterstützt Ärztinnen und Ärzte sowie Ihre Stellvertreter — ob bevollmächtigte Person oder gerichtlich bestellter Betreuer — dabei, eine Entscheidung zu treffen, die Ihrem Willen entspricht.

Was ist der Unterschied zwischen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht?

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Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie vorausschauend für den Fall der eventuell später eintretenden Betreuungsbedürftigkeit einer Person Ihres Vertrauens die Wahrnehmung Ihrer persönlichen, gesundheitlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten übertragen.

Tritt die Betreuungsbedürftigkeit ein und es gibt keine Vorsorgevollmacht, wird das Gericht zur Bestellung eines Betreuers nicht eingeschaltet. Der Bevollmächtigte kann handeln, ohne dass es weiterer Maßnahmen bedarf.

Es ist grundsätzlich ratsam, sowohl eine Vorsorgevollmacht als auch eine Patientenverfügung zu haben. 

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