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DARLEHENSVERTRAG

zwischen


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- nachfolgend „Darlehensgeber“ genannt -

und


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- nachfolgend „Darlehensnehmer“ genannt -

Zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer wird die Bereitstellung eines bestimmten Darlehensbetrags (nachfolgend das „Darlehen“) nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen vereinbart:

  • Darlehensbetrag und Verzinsung

    1. Der Darlehensgeber gewährt dem Darlehensnehmer ein Darlehen in Höhe von ____________________ € (in Worten: ___________________________________________________________________).
    2. Das Darlehen ist ab dem Zeitpunkt der Auszahlung an den Darlehensnehmer zu verzinsen. Der Sollzinssatz beträgt  ______________ Prozent pro Jahr, die Zinszahlungen erfolgen nachschüssig (nachfolgend die „Vertragszinsen“).
  • Zweck

    1. Das Darlehen wird zu folgendem Zweck gewährt: Schuldentilgung.
    2. Bei einer zweckwidrigen Einsetzung des Darlehens ist der Darlehensgeber zu einer fristlosen Kündigung des Darlehensvertrages aus wichtigem Grund berechtigt. Das Darlehen ist in diesem Fall sofort fällig und zuzüglich der bis zum Kündigungszeitpunkt angefallenen Vertragszinsen unverzüglich an den Darlehensgeber zurückzuzahlen.
  • Auszahlung

  • Mit seiner Unterschrift unter diesem Darlehensvertrag bestätigt der Darlehensnehmer den Erhalt des oben genannten Darlehens vom Darlehensgeber am 26. Oktober 2021.
  • Tilgung und Vertragszinszahlung

    1. Die Tilgung des Darlehens hat, ohne dass es einer Kündigung bedarf, am 26. Oktober 2021 durch eine Barzahlung an den Darlehensgeber zu erfolgen.
    2. Die Vertragszinsen sind wöchentlich, jeweils am Dienstag, erstmals eine Woche nach dem 26. Oktober 2021, zur Zahlung fällig und an den Darlehensgeber in bar zu zahlen. Wenn das Darlehen vor dem Ablauf einer Woche seit der letzten Vertragszinszahlung zurück zu zahlen ist, sind die bis zur Fälligkeit des Darlehens aufgelaufenen Vertragszinsen zusammen mit dem zurückzuzahlenden Darlehensbetrag zu entrichten.
    3. Bei vorzeitiger Darlehenstilgung kann der Darlehensnehmer zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung verpflichtet werden. Eventuelle Sonderzahlungen werden zunächst auf etwaige Kosten, dann auf die aufgelaufenen Vertragszinsen und zuletzt auf die Darlehensschuld verrechnet.
    4. Bei einem Darlehensvertrag mit gebundenem Vertragszinssatz, der für einen längeren Zeitraum als 10 Jahre abgeschlossen wurde, kann der Darlehensnehmer abweichend vom Vorstehenden den Darlehensvertrag nach Ablauf von 10 Jahren nach dem vollständigen Empfang des Darlehensbetrags unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten ganz oder teilweise kündigen. Wird nach dem Empfang des Darlehens eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Vertragszinssatz getroffen, tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs. Die Kündigung gilt als nicht erfolgt, wenn der Darlehensnehmer die noch ausstehende Darlehensrestschuld nebst bis dahin aufgelaufenen Vertragszinsen nicht innerhalb von einer Frist von 2 Wochen nach Wirksamwerden der Kündigung zurückzahlt.
    5. Die den Vertragsparteien zustehenden gesetzlichen Rechte zur außerordentlichen Kündigung des Darlehensvertrags bleiben unberührt.
  • Zahlungsverzug

    1. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlungen ist der Erhalt des Geldes durch den Darlehensgeber maßgeblich.
    2. Gerät der Darlehensnehmer mit der Zahlung der fälligen Beträge ganz oder teilweise in Verzug, ist die fällige Darlehensschuld für die Zeit des Verzugs mit einem Zinssatz von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz pro Jahr (nachfolgend der „Verzugszinssatz“) zu verzinsen, ohne dass es einer Mahnung bedarf.
    3. Der Darlehensnehmer ist darüber hinaus zum Ersatz aller dem Darlehensgeber aufgrund des Zahlungsverzugs entstandenen Schäden, einschließlich aber nicht beschränkt auf die zur Durchsetzung seiner Rechte aus diesem Darlehensvertrag erforderlichen Rechtsverfolgungskosten, verpflichtet.
  • Sicherheiten

    1. Zur Sicherung aller Forderungen des Darlehensgebers aus diesem Darlehensvertrag gewährt der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber folgende Sicherheit (nachfolgend die „Sicherheit“):

      ________________________________________________________________ .

    2. Gerät der Darlehensnehmer mit der Zahlung fälliger Forderungen aus diesem Darlehensvertrag in Verzug, ist der Darlehensgeber berechtigt, die vorstehend genannte Sicherheit sofort nach freiem Ermessen zu verwerten und aus dem Erlös seine fälligen Forderungen aus diesem Darlehensvertrag zu befriedigen.
  • Abtretung

  • Ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Darlehensnehmers darf der Darlehensgeber die Forderung aus diesem Darlehensvertrag nicht an Dritte abtreten.
  • Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
  • Gegen die Forderungen einer Vertragspartei aus diesem Vertrag kann die jeweils andere Vertragspartei mit eigenen Ansprüchen aus diesem oder anderen Verträgen nur aufrechnen, wenn und soweit diese Ansprüche unbestritten oder bestritten aber begründet oder entscheidungsreif oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht gegen die Forderungen einer Vertragspartei aus diesem Vertrag kann die jeweils andere Vertragspartei nur geltend machen, wenn es auf ihren Ansprüchen aus diesem Vertrag beruht.
  • Zusätzliche Vereinbarung

  •     
  • Geltendes Recht

  • Dieser Vertrag unterliegt ausschließlich materiellem Sachrecht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung der Regeln des internationalen Privatrechts ist ausgeschlossen, soweit sie zu einer Anwendung ausländischen Sachrechts führen würde.
  • Gerichtsstand

  • An diesem Darlehensvertrag ist kein Verbraucher beteiligt. Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Darlehensvertrag oder über seine Gültigkeit ist, soweit nicht gesetzlich zwingend etwas anderes bestimmt ist, als ausschließlicher Gerichtsstand __________________________________________ vereinbart.
  • Schriftform

  • Änderungen und Ergänzungen dieses Darlehensvertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses. Ausdrückliche und individuell ausgehandelte Absprachen bezüglich geänderter Vertragsinhalte sind jedoch von dem Schriftformerfordernis nicht erfasst und sind wirksam, auch wenn sie mündlich getroffen worden sind.
  • Salvatorische Klausel

  • Sollten einzelne Bestimmungen dieses Darlehensvertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen dem von den Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommen. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.
  • Keine Nebenabreden

  • Die in diesem Darlehensvertrag getroffenen Regelungen sind abschließend. Mündliche oder schriftliche Nebenabreden wurden nicht getroffen.
                                        , den
(Ort, Datum)
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(Unterschrift des Darlehensnehmers)
_______________________________
(Unterschrift des Darlehensgebers)
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Darlehensvertrag

Was ist ein Darlehensvertrag?

Wenn sich zwei Personen einigen, dass ein bestimmter Geldbetrag zur Verfügung gestellt und zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden soll - egal ob mit Zinsen oder ohne – kommt ein Darlehensvertrag zustande.

Ein Darlehensvertrag nach §§ 488 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), manchmal auch Kreditvertrag genannt, ist ein schuldrechtlicher Vertrag, der die Konditionen regelt, zu denen ein Geldbetrag überlassen (im Volksmund verliehen) wird und zurückzuzahlen ist.

Vertragsparteien des Darlehensvertrags sind Darlehensgeber (auch Kreditgeber genannt) und Darlehensnehmer (auch Kreditnehmer genannt).

Darlehen bzw. Kredite können nicht nur von Banken und Unternehmern vergeben werden, auch Darlehen unter Privatpersonen wie Verwandten, Freunden, Nachbarn usw. (Privatdarlehen, Privatkredit oder Darlehen/Kredit von privat genannt) kommen häufig vor. Folgende vier Vertragskonstellationen sind denkbar:

  • Darlehensgeber und Darlehensnehmer sind Verbraucher
  • Darlehensgeber und Darlehensnehmer sind Unternehmer
  • Darlehensgeber ist Verbraucher, Darlehensnehmer ist Unternehmer
  • Darlehensgeber ist Unternehmer, Darlehensnehmer ist Verbraucher.

In der letzten Fallkonstellation handelt es sich bei dem Darlehen um ein Verbraucherdarlehen, auf welches aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit von Verbrauchern spezielle Schutzvorschriften des BGB (§ 491 ff BGB) Anwendung finden. Die von RECHTSDOKUMENTE angebotene Vertragsvorlage kann für die ersten drei Vertragskonstellationen genutzt werden, nicht jedoch für ein Verbraucherdarlehen.

Verbraucher ist gemäß § 13 BGB jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Entscheidend ist also der Zweck des jeweiligen Rechtsgeschäfts, d.h. ob vertragliche Leistungen zur eigenen privaten Bedürfnisbefriedigung oder zur beruflichen Nutzung erworben werden.

Unternehmer im Sinne des § 14 Abs. 1 BGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Wer benötigt einen schriftlichen Darlehensvertrag?

Mit Ausnahme von Verbraucherdarlehensverträgen sind Darlehensverträge nicht formbedürftig, d.h. sie können auch mündlich zustande kommen. Nichtdestotrotz empfiehlt es sich, zur Sicherung der Interessen von Darlehensgeber und Darlehensnehmer und zum Vermeiden von späteren Streitigkeiten einen schriftlichen Darlehensvertrag abzuschließen. Dies gilt auch, wenn man Darlehen an Verwandte, Freunde und Bekannte gewährt. Ein schriftlicher Darlehensvertrag bringt Ihnen Rechtssicherheit und gilt als Beweis für die getroffenen Vereinbarungen im Falle eines Rechtsstreits, während mündliche Absprachen oft vergessen, anders ausgelegt oder bestritten werden.

Ein schriftlicher Darlehensvertrag kann auch nachträglich abgeschlossen werden. Bei einfacher gelagerten Fallkonstellationen (kleinerer Darlehensbetrag und Einmalzahlung) kann im Nachhinein statt eines Darlehensvertrags ein Schuldanerkenntnis abgeschlossen werden. Wir bieten Ihnen auch eine Vorlage für ein Schuldanerkenntnis. Ein Darlehensvertrag empfiehlt sich insbesondere bei größeren Summen, langer Vertragsdauer, Zinsvereinbarungen und Ratenzahlungen.

Was ist beim Darlehensvertrag zu beachten?

Bei der Gestaltung Ihres Darlehensvertrags ist Folgendes zu beachten:

Darlehen können mit Zins (verzinslich) und ohne Zins (unverzinslich), mit und ohne feste Laufzeit gewährt werden. Sofern eine feste Laufzeit nicht vereinbart wurde, kann der Darlehensgeber oder der Darlehensnehmer nach § 488 Abs. 3 S. 1 BGB den Darlehensvertrag jederzeit mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist kündigen. Vertragsparteien können jedoch eine vom Gesetz abweichende Vereinbarung treffen.

Beim zinslosen Darlehen kann der Darlehensnehmer das Darlehen jederzeit auch ohne Kündigung zurückzahlen. Beim verzinslichen Darlehen kann eine vorzeitige Rückzahlung (d.h. vor Fälligkeit des Rückzahlungsanspruchs) nur bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung erfolgen.

Wenn das Geld nur für bestimmte Zwecke verwendet werden soll, ist es möglich, den Darlehensnehmer durch entsprechende Abrede im Darlehensvertag an den vereinbarten Verwendungszweck zu binden.

Die Rückzahlung des Darlehens kann entweder als Gesamtsumme oder in Raten vereinbart werden, deren Höhe und Häufigkeit Sie bestimmen können.

Bei der Vereinbarung von Vertragszinsen ist darauf zu achten, dass der Zinssatz im Vergleich zum aktuell marktüblichen Zins nicht deutlich überhört ist. Denn bei einem auffälligen Missverhältnis zwischen dem Darlehensbetrag und dem Rückzahlungsbetrag könnte der vereinbarte Zinssatz nichtig sein (Stichwort Zinswucher). Auffälliges Missverhältnis ist gegeben, wenn der vertragliche Zinssatz doppelt so hoch ist wie der vergleichbare Marktzins, sprich wenn die relative Zinsdifferenz 100 % beträgt (z.B. 8 % gegenüber marktüblichen 4 %). Wenn die relative Zinsdifferenz 100 % nicht erreicht hat, kann trotzdem ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vorliegen, und zwar wenn der Vertragszins den Marktzins absolut um mindestens 12 Prozentpunkte übersteigt.

Wofür kann der Darlehensvertrag von RECHTSDOKUMENTE verwendet werden?

Der Darlehensvertrag von Rechtsdokumente ist für folgende Fallkonstellationen geeignet:

  • beide Vertragsparteien sind Verbraucher
  • beide Vertragsparteien sind Unternehmer
  • Darlehensgeber ist Verbraucher, Darlehensnehmer ist Unternehmer.

Unser Darlehensvertrag ist flexibler als ein Mustervertrag, ein Vordruck, ein Formular oder eine Vorlage. Er lässt sich einfach durch Beantworten von einigen Fragen online ausfüllen und individualisieren. Sie haben dadurch die Möglichkeit, einen Darlehensvertrag an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Sie können Ihre Dokumente bequem online speichern und später einsehen und bearbeiten.

Mithilfe unseres Vertragsgenerators können Sie einen Darlehensvertrag schnell und sicher online erstellen. Unser Darlehensvertrag unterliegt deutschem Recht, er ist flexibel gestaltet und bietet mehrere Optionen zu Ihrer Auswahl. Unser Darlehensvertrag ermöglicht es Ihnen, wesentliche Vertragsbestandteile nach Ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Er ist mit einem Darlehensrechner ausgestattet, der ganz bequem für Sie gleichbleibende Tilgungsraten ausrechnet. Sie brauchen nur den Darlehensbetrag, die Zinshöhe, die Zahlungshäufigkeit und den ersten und den letzten Rückzahlungstermin auszuwählen.

Folgenden Regelungsgehalt hat der Darlehensvertag von RECHTSDOKUMENTE:

  • Vertragsparteien (Darlehensgeber und Darlehensnehmer)
  • Höhe des Darlehens
  • Optional Zweck des Darlehens
  • Optional Verzinsung und Zinszahlungsbestimmungen
  • Auszahlungsmodalitäten
  • Tilgungsmodalitäten (zur Auswahl Einmalzahlung oder wöchentliche, monatliche oder jährliche Zahlungen)
  • Bei Tilgungsraten feste Laufzeit, bei Einmalzahlung optional feste Laufzeit oder Beendigung durch Kündigung durch Darlehensgeber
  • Vorzeitiges Tilgungsrecht bei zinslosem Darlehen (beim verzinslichen Darlehen kann vorzeitiges Tilgungsrecht ausgewählt werden)
  • Verzugszinsen
  • Optional Stellung von Sicherheiten (mehrere Sicherheitsarten zur Auswahl)
  • Optional Abtretungsverbot
  • Optional Gerichtsstandsvereinbarung (wenn beide Parteien Unternehmer sind)
  • Optional zusätzliche Klauseln

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