Untermietvertrag für Wohnraum

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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Mietvertrag und einem Untermietvertrag?Beim Mietvertrag ist der Vermieter in der Regel der Eigentümer des Mietobjektes.

Beim Untermietvertrag ist der Vermieter nicht der Eigentümer des Mietobjektes, sondern selbst der Mieter desselben Mietobjektes.

Untervermietet ist ein Mietobjekt also dann, wenn der Mieter (Hauptmieter genannt) dieses Mietobjekt an einen anderen Mieter (Untermieter genannt) vermietet. Zwischenvermietung ist eine verbreitete Form der Untervermietung, die auf eine bestimmte, meist vergleichsweise kurze Zeit angelegt wird.

Bei der Untervermietung existieren zwei parallele Mietverhältnisse über ein Mietobjekt: die Hauptmiete und die Untermiete. Der Hauptmieter hat eine doppelte Stellung. In Rechtsbeziehung zu dem Eigentümer (Hauptvermieter oder Erstvermieter genannt) ist er selbst Mieter und in Rechtsbeziehung zu dem Untermieter ist er Vermieter. Das Mietverhältnis zwischen Hauptvermieter und Hauptmieter bleibt von der Untermiete unberührt. Der Hauptmieter ist auch weiterhin für die Entrichtung des Mietzinses an den Hauptvermieter verantwortlich.


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UNTERMIETVERTRAG ÜBER EIN UNMÖBLIERTES ZIMMER

Zwischen



Herrn _________________________
wohnhaft in _____________________________________

- nachfolgend der „Hauptmieter“ -

und



Herrn _________________________
geboren am _____________________________________
derzeit wohnhaft in _____________________________________

- nachfolgend der „Untermieter“ -

wird folgender Untermietvertrag geschlossen:

  • Mietsache
    1. Der Hauptmieter untervermietet an den Untermieter ausschließlich zu Wohnzwecken ein Zimmer in der im Haus

      ___________________________________ _______________
      _______________ ___________________________________

      im __________________________, __________________________________ gelegenen Wohnung (nachfolgend das „Zimmer“ oder die „Mietsache“).
    2. Der Hauptmieter mietet das Zimmer seinerseits von seinem Vermieter (der „Hauptvermieter“) auf Grundlage des Mietvertrages vom 23. Juni 2021 (das „Hauptmietverhältnis“ oder der „Hauptmietvertrag“) und untervermietet das Zimmer an den Untermieter mit Zustimmung des Hauptvermieters. Der Hauptmietvertrag wird diesem Untermietvertrag als Anlage beigefügt. Die Regelungen des Hauptmietvertrages gelten für das Untermietverhältnis ergänzend zu diesem Untermietvertrag.
    3. Die Wohnung besteht aus _____________ Zimmer(-n) und folgenden Nebenräumen:   
    4. Zur alleinigen Nutzung werden an den Untermieter neben dem Zimmer folgende sonstige Räume bzw. Flächen bzw. Anlagen mitvermietet:   
    5. Es wird die Mitbenutzung folgender Räume in der Wohnung vereinbart: ___________________________________________________________________.
    6. Der Untermieter ist berechtigt, folgende Gemeinschaftseinrichtung(-en) gemäß ihrer Zweckbestimmung und der Hausordnung mitzubenutzen:   
    7. Die Vertragsparteien werden ein Übergabeprotokoll erstellen und dem Untermietvertrag als Anlage beifügen.
    8. Das untervermietete Zimmer wird unmöbliert an den Untermieter übergeben.
    9. Die Übergabe der Mieträume an den Untermieter erfolgt nach dem Eingang der vollständigen ersten Miete nebst Betriebskosten (die „Gesamtmiete“) und der ersten Kautionsrate auf dem Konto des Hauptmieters.
  • Anzahl der Bewohner
    1. Höchstens 1 Person wird das Zimmer bewohnen.
    2. Der Hauptmieter verpflichtet sich, dem Untermieter die nach § 19 des Bundesmeldegesetzes für die Anmeldung und gegebenenfalls für die Abmeldung erforderliche Bestätigung rechtzeitig zukommen zu lassen. Der Untermieter verpflichtet sich, dem Hauptmieter die amtliche Meldebestätigung unverzüglich nach der Anmeldung und gegebenenfalls nach der Abmeldung vorzulegen.
  • Gebrauchsüberlassung an Dritte, Unteruntervermietung
    1. Übertragung dieses Vertrags auf Dritte sowie Untervermietung oder Gebrauchsüberlassung des Zimmers an Dritte bedürfen stets der vorherigen Zustimmung des Hauptmieters. Die Unteruntervermietung bzw. Gebrauchsüberlassung ist zu erlauben, wenn für den Untermieter nach dem Abschluss des Untermietvertrages ein berechtigtes Interesse daran besteht, das Zimmer einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen. Dies gilt jedoch nicht, wenn das Zimmer dadurch überbelegt würde, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund für die Verweigerung vorliegt oder die Gebrauchsüberlassung für den Hauptmieter aus sonstigen Gründen unzumutbar ist oder wenn der Hauptvermieter seine Zustimmung verweigert.
    2. Eine erteilte Erlaubnis gilt nur für den Einzelfall und kann aus wichtigem Grund widerrufen werden. Bei unbefugter Unteruntervermietung bzw. Gebrauchsüberlassung kann der Hauptmieter von dem Untermieter verlangen, das Unteruntermietverhältnis bzw. die Gebrauchsüberlassung zu beenden. Kommt der Untermieter der Aufforderung innerhalb einer dazu gesetzten angemessenen Frist nach dem Erhalt der Abmahnung nicht nach, ist der Hauptmieter berechtigt, den Untermietvertrag fristlos zu kündigen. Auch wenn der Hauptmieter die Erlaubnis zur Gebrauchsüberlassung an Dritte erteilt hat, haftet der Untermieter gegenüber dem Hauptmieter für das Verschulden des Dritten.
    3. Der Hauptmieter kann die Erteilung der Zustimmung von einer Zahlung eines angemessenen Zuschlags zur Miete durch den Untermieter abhängig machen, wenn die Unteruntervermietung für den Hauptmieter ohne Zuschlag unzumutbar ist. Dies ist der Fall, wenn sich die Anzahl der Bewohner erhöht und Mehrkosten anfallen. Der Zuschlag orientiert sich an der Höhe der tatsächlich anfallenden Mehrkosten.
  • Schlüssel
    1. Dem Untermieter werden für die Untermietdauer folgende Schlüssel übergeben:   
    2. Weitere Schlüssel darf der Untermieter nur mit Zustimmung des Hauptmieters anfertigen. Vorhandene Schlösser austauschen oder neue Schlösser einbauen (lassen) darf der Untermieter ebenfalls nur mit Zustimmung des Hauptmieters.
    3. Verliert der Untermieter einen oder mehrere Schlüssel, hat er den Verlust sofort dem Hauptmieter anzuzeigen. Der Untermieter trägt die Kosten der Ersatzbeschaffung abhanden gekommener Schlüssel. Ist aus Sicherheitsgründen Austausch des betroffenen Türschlosses erforderlich, trägt der Untermieter die entstehenden Kosten.
    4. Verfügt das Gebäude über eine zentrale Schließanlage und führt der Verlust eines oder mehrerer Schlüssel durch den Untermieter zur Gefährdung der Sicherheit des gesamten Gebäudes, ist der Hauptmieter aus Sicherheitsgründen berechtigt, die gesamte zentrale Schließanlage auszutauschen. Die Kosten hierfür sind von dem Untermieter zu tragen.
  • Untermietzeit
    1. Das Untermietverhältnis beginnt am 23. Juni 2021. Das Untermietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit und kann von jedem Vertragsteil gemäß § 573 c Abs. 1 BGB spätestes am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats ordentlich gekündigt werden, wobei eine Kündigung durch den Hauptmieter zur Wirksamkeit eines berechtigten Interesses an der Beendigung des Untermietverhältnisses gemäß § 573 BGB bedarf. Die Kündigungsfrist für den Hauptmieter verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung des Wohnraums um jeweils drei Monate.
    2. Die Dauer des Untermietverhältnisses wird zudem durch die Dauer des Hauptmietvertrags zwischen dem Hauptmieter und dem Hauptvermieter beeinflusst. Dieser Untermietvertrag kann nicht über das Ende des Hauptmietverhältnisses hinaus fortgesetzt werden. Um der Besonderheit des Untermietverhältnisses Rechnung zu tragen, wird dem Hauptmieter ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Wird der Hauptmietvertrag beendet, darf der Hauptmieter abweichend vom Vorstehenden diesen Untermietvertrag zu dem Zeitpunkt kündigen, zu dem der Hauptmietvertrag endet. Die Kündigung hat in einem solchen Fall unverzüglich nach der Kenntniserlangung über den Zeitpunkt der Beendigung des Hauptmietverhältnisses zu erfolgen, sonst haftet der Hauptmieter für die Schäden, die dem Untermieter dadurch entstehen, dass er von dem Mietende verspätet erfährt.
    3. Der Untermietvertrag kann von dem Untermieter nur insgesamt gekündigt werden, eine Teilkündigung der mitvermieteten Räume bzw. Einrichtungen ist ausgeschlossen. Die Kündigungsvoraussetzungen richten sich im Übrigen nach den gesetzlichen Vorschriften. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Jede Kündigung hat schriftlich zu erfolgen, § 568 Abs. 1 BGB.
    4. Setzt der Untermieter nach Ablauf der Untermietzeit den Gebrauch des Zimmers fort, gilt das Untermietverhältnis nicht als stillschweigend verlängert oder neu begründet. § 545 BGB findet keine Anwendung.
  • Miete
    1. Die monatliche Miete ohne Betriebskosten (die „Grundmiete“) beträgt bei Beginn des Untermietverhältnisses _____________ €.
    2. Die Grundmiete kann nach den gesetzlichen Bestimmungen erhöht werden.
  • Betriebskosten
    1. Zusätzlich zu der Grundmiete zahlt der Untermieter an den Hauptmieter alle anfallenden umlagefähigen Betriebskosten für das Zimmer sowie anteilig für die gemeinschaftlich genutzten Räume in der Wohnung und im Gebäude gemäß der Betriebskostenverordnung (BetrKV) in ihrer jeweils gültigen Fassung.
    2. Auf die auf den Untermieter umgelegten Betriebskosten ist monatlich eine Betriebskostenvorauszahlung in Höhe von ________________ € zu leisten. Die Betriebskostenvorauszahlung kann angepasst werden, sobald sich bei der Jahresabrechnung eine Nachzahlung ergibt.
    3. Für die Umlage der abzurechnenden Betriebskosten wird Folgendes vereinbart:

      1. Die Betriebskosten werden verbrauchsabhängig oder verursachungsabhängig umgelegt, soweit der individuelle Verbrauch oder Verursachungsbeitrag erfasst wird, ansonsten nach der Personenzahl.
    4. Der Hauptmieter ist berechtigt, durch Erklärung in Textform, die vor Beginn eines Abrechnungszeitraumes zu erfolgen hat, den Umlageschlüssel für die Zukunft nach billigem Ermessen ganz oder teilweise zu ändern, um dem unterschiedlichen Verbrauch oder der unterschiedlichen Verursachung Rechnung zu tragen.
    5. Wenn sich die von dem Hauptmieter an den Hauptvermieter nach dem Hauptmietvertrag zu zahlenden Betriebskosten erhöhen, gelten diese Änderungen auch im Verhältnis des Hauptmieters zu dem Untermieter ab dem Zeitpunkt ihrer Erhöhung im Hauptmietverhältnis. Der Hauptmieter kann von dem Untermieter erhöhte Betriebskostenvorauszahlung erst verlangen, wenn er die Kostenerhöhung im Hauptmietverhältnis nachweisen kann.
    6. Der Hauptmieter ist bei Betriebskostenvorauszahlung verpflichtet, über die Betriebskosten jährlich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen abzurechnen. Der Abrechnungszeitraum endet jeweils am 1. Januar eines Jahres. Der Hauptmieter ist berechtigt, soweit zweckmäßig, den Abrechnungszeitraum abzuändern.
    7. Bei nachträglich erkannten Abrechnungsfehlern ist der Hauptmieter zur Korrektur berechtigt, auch wenn die Korrektur zu Mehrbelastungen für den Untermieter führt. Dieses Recht steht dem Hauptmieter binnen Jahresfrist, gerechnet ab Kenntnis des den Nachzahlungsanspruch begründenden Fehlers, zu.
    8. Wird das Untermietverhältnis während eines laufenden Abrechnungszeitraumes beendet, ist eine Zwischenablesung der Verbrauchserfassungsgeräte vorzunehmen. Die hierfür notwendigen Kosten trägt der Untermieter. Im Übrigen erfolgt die Abrechnung der Betriebskosten bei Beginn oder Ende des Untermietverhältnisses im Laufe eines Abrechnungszeitraumes nach dem Verhältnis der Untermietdauer zum Abrechnungszeitraum.
    9. Dem Untermieter steht das Recht zur Überprüfung der Betriebskostenabrechnung zu. Nach Wahl des Hauptmieters kann der Untermieter entweder die Belege einsehen, die der Betriebskostenabrechnung zu Grunde liegen, oder gegen Erstattung angemessener Kopierkosten Kopien der Abrechnungsbelege übersendet bekommen.
    10. Der Hauptmieter ist berechtigt, unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit für zukünftige Abrechnungszeiträume auf den Untermieter zusätzlich zu den auf diesen bereits umgelegten Betriebskosten nach billigem Ermessen auch solche Kosten gemäß der Betriebskostenverordnung umzulegen und mit ihm abzurechnen, die nach dem Vertragsschluss neu entstehen oder zukünftig vom Gesetzgeber neu eingeführt werden.
  • Zahlung von der Grundmiete und der Betriebskosten
    1. Die Gesamtmiete (die Grundmiete samt Betriebskosten) ist monatlich im Voraus, spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats porto- und spesenfrei auf folgende Kontoverbindung des Hauptmieters zu überweisen:

      Kontoinhaber: __________________________________________
      Kreditinstitut: __________________________________________
      IBAN: __________________________________________
      BIC: __________________________________________.

    2. Die erste Gesamtmiete ist vor der Übergabe der Mietsache zu zahlen. Beginnt das Untermietverhältnis an einem anderen Tag als am 1. Tag eines Monats, ist die erste Gesamtmiete anteilig zu berechnen.
    3. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Eingang des Geldes bei dem Hauptmieter maßgeblich.
  • Mietsicherheit
    1. Der Untermieter hat an den Hauptmieter zur Sicherung dessen Ansprüche aus dem Untermietverhältnis nach Maßgabe des § 551 BGB eine Barkaution in Höhe von _____________ € (höchstens 3 Monatsgrundmieten ohne die als Betriebskostenvorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten) zu leisten. Der Untermieter ist zu drei gleichen monatlichen Teilzahlungen berechtigt, wobei die erste Teilzahlung zu Beginn des Untermietverhältnisses, die zwei weiteren Teilzahlungen mit den unmittelbar folgenden Mietzahlungen fällig werden.
    2. Der Hauptmieter wird die Kautionssumme gemäß § 551 Abs. 3 BGB getrennt von seinem Vermögen bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anlegen. Die Zinserträge erhöhen die Kautionssumme, sie stehen dem Untermieter zu.
    3. Die Mietsicherheit sichert alle Forderungen des Hauptmieters gegen den Untermieter aus dem Untermietverhältnis. Während des Untermietverhältnisses ist der Hauptmieter berechtigt, die Mietsicherheit zur Befriedigung aller rechtskräftig festgestellten, unstreitigen oder offensichtlich begründeten Forderungen aus dem Untermietverhältnis in Anspruch zu nehmen. Nach dem Ende des Untermietverhältnisses gilt diese Einschränkung nicht. Der Hauptmieter kann die Auffüllung einer ganz oder teilweise verbrauchten Kaution verlangen. Bei Mieterhöhungen erhöht sich der Kautionsbetrag entsprechend.
    4. Nimmt der Untermieter mit Zustimmung des Hauptmieters bauliche Veränderungen der Mietsache oder sonstige Einrichtungen vor, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind, oder beabsichtigt der Untermieter mit Zustimmung des Hauptmieters sonstige nicht unerhebliche bauliche Änderungen der Mietsache, hat er eine angemessene zusätzliche Mietsicherheit für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes zu leisten. Die zusätzliche Mietsicherheit hat der Hauptmieter nach den gesetzlichen Vorgaben getrennt von seinem Vermögen bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen.
    5. Der Hauptmieter ist berechtigt, das Untermietverhältnis aus wichtigem Grund zu kündigen, wenn der Untermieter mit der Sicherheitsleistung in Höhe des Betrags in Verzug ist, der der zweifachen Monatskaltmiete entspricht.
    6. Die Mietsicherheit ist nach Beendigung des Untermietverhältnisses und Rückgabe der Mietsache abzurechnen und an den Untermieter zurückzugeben, sobald übersehbar ist, dass dem Hauptmieter keine Ansprüche aus dem Untermietverhältnis zustehen. Wenn nach Beendigung des Untermietverhältnisses eine Betriebskostennachforderung zu erwarten ist, darf der Hauptmieter bis zum Ablauf der ihm zustehenden Abrechnungsfrist von zwölf Monaten nach Ende des vereinbarten Abrechnungszeitraumes die Mietkaution in der Höhe einbehalten, die zur Sicherung seiner Nachforderungsansprüche angemessen ist.
    7. Der Untermieter ist nicht berechtigt, mit dem noch nicht fälligen Kautionsrückzahlungsanspruch aufzurechnen.
  • Energieausweis
  • Der Hauptmieter hat dem Untermieter zur Einsicht und zur Kenntnisnahme den Energieausweis des Hauses vorgelegt, der der Energiesparverordnung entspricht. Der Hauptmieter und der Untermieter sind sich darüber einig, dass der Inhalt des Energieausweises nicht Bestandteil dieses Untermietvertrages ist. Die im Energieausweis enthaltenen Angaben sind nicht maßgeblich für den vertragsgemäßen Zustand des Zimmers, sie stellen vor allem keine Zusicherung bestimmter Eigenschaften der Mieträume, keinen bestimmten Energiebedarfs- oder Verbrauchswert und keine bestimmte Obergrenze für den Energieverbrauch dar. Der Untermieter ist nicht berechtigt, aus den Angaben im Energieausweis Gewährleistungs- oder Modernisierungsansprüche oder sonstige Rechte gegenüber dem Hauptmieter abzuleiten. Entsprechendes gilt für die Pflichtangaben in einer Immobilienanzeige nach §16a EnEV.
  • Zustand des Zimmers, Hauptmieterhaftung für Mängel
    1. Das untervermietete Zimmer wird an den Untermieter zu Beginn des Untermietverhältnisses vollständig renoviert übergeben.
    2. Der Untermieter hat das Zimmer eingehend besichtigt, ihm ist der Zustand der Mieträume bekannt. Der Zustand des Zimmers bei der Übergabe an den Untermieter wird in einem Protokoll festgehalten, welches wesentlicher Bestandteil dieses Untermietvertrages ist. Sollten im Protokoll Mängel aufgeführt werden, werden sie durch den Untermieter mangels anderweitiger Erklärung im Übergabeprotokoll als vertragsgemäß akzeptiert. Die verschuldensunabhängige Haftung des Hauptmieters für Sachmängel des Zimmers, die bereits bei Abschluss des Untermietvertrages vorhanden oder angelegt waren, ist ausgeschlossen, es sei denn, der Hauptmieter hat den Mangel arglistig verschwiegen.
    3. Die Haftung des Hauptmieters für Sach- und Vermögensschäden des Untermieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, es sei denn, es handelt sich um einen durch Mängel der Mietsache verursachten Sachschaden an Einrichtungsgegenständen des Untermieters, den der Untermieter nicht durch eigene Vorsichtsmaßnahmen abwenden oder gegen den sich der Untermieter üblicherweise nicht versichern kann.
  • Schönheitsreparaturen
    1. Während der Untermietdauer führt der Untermieter fällige Schönheitsreparaturen in dem Zimmer auf eigene Kosten durch. Der Umfang des Renovierungsbedarfs ist aus dem Übergabeprotokoll ersichtlich. Schönheitsreparaturen umfassen insbesondere das Tapezieren und/oder Anstreichen oder Kalken der Wände und Decken, Grundreinigung der von dem Hauptmieter verlegten Teppichböden bzw. das Streichen der Fußböden und Fußbodenleisten, das Streichen der Heizkörper einschließlich Heizrohre, der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen.
    2. Schönheitsreparaturen sind ab Beginn des Untermietverhältnisses in der Regel in folgenden Zeitabständen zur Durchführung fällig, wenn nicht nach dem Grad der Abnutzung eine zeitlich andere Ausführung erforderlich ist:
      - in den Nassräumen wie Küche sowie Badezimmer alle fünf Jahre;
      - in Trockenräumen wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Toilette, Flur und Diele alle acht Jahre;
      - in allen anderen Nebenräumen alle zehn Jahre.

    3. Die vorgenannten Renovierungsintervalle können sich im Einzelfall aufgrund eines vom Üblichen abweichenden Wohnverhaltens des Untermieters verkürzen oder verlängern. Soweit - abhängig von dem Zeitpunkt der letzten Renovierung und dem tatsächlichen Zustand der Mieträume - ein Renovierungsbedarf besteht, müssen die Schönheitsreparaturen spätestens bei Beendigung des Untermietverhältnisses durchgeführt werden.
    4. Sämtliche Schönheitsreparaturen sind fachgerecht auszuführen.
    5. Befindet sich der Untermieter mit der Durchführung der erforderlichen Schönheitsreparaturen während des laufenden Untermietverhältnisses in Verzug, ist der Hauptmieter berechtigt, von dem Untermieter die Durchführung der Reparaturen zu verlangen. Nach fruchtlosem Ablauf der dem Untermieter zur Durchführung der Reparaturen gesetzten angemessenen Frist darf der Hauptmieter das etwaige Leistungsangebot des Untermieters ablehnen und einen Vorschuss in Höhe der aufgrund eines Kostenvoranschlags voraussichtlich entstehenden Renovierungskosten verlangen. Führt das Unterlassen von erforderlichen Schönheitsreparaturen zu einer Verwahrlosung oder sogar zu einer Substanzgefährdung des Zimmers, kann der Hauptmieter von dem Untermieter darüber hinaus Schadensersatz fordern.
  • Instandhaltung und Instandsetzung
    1. Vorbehaltlich abweichender Regelungen in diesem Vertrag ist der Hauptmieter grundsätzlich zur Instandhaltung und Instandsetzung des Zimmers verpflichtet.
    2. In dem Fall, dass das Zimmer ganz oder überwiegend zerstört oder wesentlich beschädigt wird, entfällt die Verpflichtung des Hauptmieters zur Instandsetzung der Mietsache.
    3. In anderen Fällen der Beschädigung des Zimmers entfällt die Verpflichtung des Hauptmieters zur Instandsetzung des Zimmers, wenn der für den Wiederaufbau oder Instandsetzung erforderliche Aufwand völlig unwirtschaftlich ist und somit eine wirtschaftliche Opfergrenze überschreiten würde. Eine wirtschaftliche Opfergrenze gilt als überschritten, wenn zwischen dem Reparaturaufwand einerseits und dem Nutzen der Reparatur für den Untermieter sowie dem Wert des Zimmers und den aus dem Zimmer zu ziehenden Einnahmen andererseits ein krasses Missverhältnis entstehen würde. In einem solchen Fall steht es dem Hauptmieter frei, das Untermietverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist außerordentlich zu kündigen.
  • Bauliche Änderungen durch den Hauptmieter
    1. Der Hauptmieter ist berechtigt, bauliche Veränderungen, die zur Erhaltung der an den Untermieter überlassenen Wohnräume oder sonstiger Teile des Gebäudes sowie zur Abwendung drohender Gefahren oder zur Beseitigung eingetretener Schäden dienen, nach rechtzeitiger Ankündigung auch ohne Zustimmung des Untermieters durchzuführen. Einer Ankündigung bedarf es nicht, wenn die Maßnahmen nur mit einer unerheblichen Einwirkung auf die Mietsache verbunden oder zur Abwendung drohender Gefahren erforderlich sind.
    2. Bauliche Veränderungen zur Verbesserung der an den Untermieter überlassenen Wohnräume oder sonstiger Teile des Gebäudes, zur Einsparung von Energie oder Wasser, zur Schaffung neuen Wohnraums hat der Untermieter nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen zu dulden.
    3. Soweit der Untermieter die in den zwei vorstehenden Absätzen bezeichneten baulichen Veränderungen zu dulden hat, hat er die betroffenen Räume nach vorheriger Terminabsprache zugänglich zu halten und darf die Ausführung der Arbeiten nicht schuldhaft behindern, verhindern oder verzögern. Anderenfalls ist der Untermieter zum Ersatz des dem Hauptmieter entstandenen Schadens verpflichtet.
  • Bauliche Änderungen durch den Untermieter
    1. Der Untermieter darf ohne vorherige Zustimmung des Hauptmieters keine Instandsetzungen, keine baulichen oder sonstigen Änderungen, insbesondere keine Um-, An-, Einbauten oder Installationen (nachfolgend die „Änderungen“) durchführen, soweit sie über den vertragsgemäßen Gebrauch hinausgehenden.
    2. Der Hauptmieter wird Zustimmung für bauliche Veränderungen der Mietsache oder sonstige Einrichtungen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind, erteilen, wenn das berechtigte Interesse des Untermieters an einer behindertengerechten Nutzung das Interesse des Hauptmieters an der unveränderten Erhaltung der Mietsache oder des Gebäudes und die berechtigten Interessen anderer Mitbewohner im Gebäude überwiegt. Die Erteilung der Zustimmung für alle nicht unerheblichen baulichen Änderungen der Mietsache hängt von der Leistung einer angemessenen zusätzlichen Mietsicherheit für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ab.
    3. Erteilt der Hauptmieter dem Untermieter eine Zustimmung für bauliche Änderungen, so ist der Untermieter für die Einholung etwaiger bauaufsichtsrechtlicher Genehmigungen verantwortlich und hat alle Kosten hierfür zu tragen. Der Untermieter haftet für die fachmännische Herstellung und ordnungsgemäße Nutzung und für alle Schäden, die im Zusammenhang mit den von ihm vorgenommenen Änderungen entstehen. Besteht ein nennenswertes Schadensrisiko, hat der Untermieter auf Verlangen des Hauptmieters eine entsprechende Haftpflichtversicherung nachzuweisen.
    4. Bei Änderung der Bodenbeläge hat der Untermieter sicherzustellen, dass die Schalldämmung im Vergleich zu dem bei der Übernahme des Zimmers vorhandenen Zustand nicht verschlechtert wird.
    5. Das Durchbohren oder Anbohren von Kacheln oder Fliesen bedarf stets der Zustimmung des Hauptmieters; diese ist zu erteilen, soweit das Durchbohren oder Anbohren zu einer zweckentsprechenden Nutzung der Räume, insbesondere zum Anbringen von noch nicht vorhandenen, zum ordnungsgemäßen Gebrauch gehörenden Einrichtungsgegenständen erforderlich ist und das übliche Maß nicht überschreitet und soweit andere sichere Anbringungstechniken wie das Bohren in den Fugen oder Benutzung der modernen Klebetechniken nicht eingesetzt werden können.
    6. Nimmt der Untermieter Änderungen mit oder ohne vorherige Zustimmung des Hauptmieters vor, ist der Hauptmieter zur Kostenübernahme nicht verpflichtet. Der Hauptmieter ist jedoch berechtigt, beim Auszug des Untermieters dessen Einrichtungen oder bauliche Änderungen gegen Erstattung der von dem Untermieter nachgewiesenen Kosten abzüglich eines angemessenen Abschlags für Abnutzungen für jedes volle Jahr Wohndauer zu übernehmen, es sei denn der Untermieter hat berechtigtes Interesse an der Mitnahme der Einrichtungen. Macht der Hauptmieter von seinem Übernahmerecht keinen Gebrauch, ist der Untermieter auf Verlangen des Hauptmieters verpflichtet, den vorherigen Zustand der Mieträume auf eigene Kosten wiederherzustellen. Bei Weigerung oder Verzug des Untermieters ist der Hauptmieter berechtigt, die Herstellung des vorigen Zustandes auf Kosten des Untermieters vornehmen zu lassen.
  • Nutzung und Pflege des Zimmers
    1. Der Untermieter darf das Zimmer ausschließlich zu Wohnzwecken nutzen.
    2. Der Untermieter ist verpflichtet, die Mietsache und die zur gemeinschaftlichen Nutzung bestimmten Räume, Einrichtungen und Anlagen schonend und pfleglich zu behandeln.
    3. Der Untermieter wird keine gesetzeswidrigen Aktivitäten bzw. Handlungen in dem Zimmer oder auf dem Grundstück vornehmen.
    4. Für die ordnungsgemäße Reinigung der Mietsache ist der Untermieter verantwortlich. Kommt er der Pflicht zur Säuberung der Mietsache nicht oder nur teilweise in allgemein üblicher Weise nach und droht deswegen objektiv ein konkreter Schaden an der Mietsache, kann der Hauptmieter auf Kosten des Untermieters die Reinigung veranlassen. Die Kosten für eine Ungezieferbekämpfung hat immer der Untermieter zu tragen, wenn er für den Ungezieferbefall verantwortlich ist.
    5. Der Untermieter hat im Rahmen des ihm Zumutbaren für ausreichende Belüftung und Beheizung der Mieträume sowie Schutz der Innenräume vor Frost zu sorgen, um Bildung von Kondenswasser, Schimmelbefall und andere Schäden zu vermeiden. Wasserdampf ist nach Kochen oder Duschen sofort zu beseitigen. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Regel ein Stoßlüften drei- bis viermal am Tag (bei Berufstätigen zweimal am Tag) für jeweils zehn Minuten durch Öffnen sämtlicher Fenster erforderlich ist, um die relative Luftfeuchtigkeit in dem Zimmer zu regulieren. Um Schimmelbildung hinter den flächigen Möbeln zu vermeiden, sind diese unter Einhaltung eines Wandabstandes von mindestens 3 cm aufzustellen. Im Falle der Zuwiderhandlung ist der Untermieter für entstandene Schäden verantwortlich.
    6. Das Rauchen in den Geme